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Bodybuilding

Bodybuilding

Mit Bodybuilding wird eine Modifikation des Körpers mittels intensivem Muskelwachstum bezeichnet. Dabei wird das Muskelwachstum meistens durch intensives Krafttraining mithilfe diverser Fitnessgeräte erreicht, allerdings greifen immer mehr Bodybuilder auf chemische Zusatzstoffe zurück, welche beim Muskelaufbau zwar helfen, dafür aber zu körperlichen Schäden führen.
Beim Bodybuilding werden regelmäßig Wettbewerbe ausgetragen, zu den berühmtesten zählen hierbei der Mr. Olympia und der Mr. Universum, hierbei nutzen die Bodybuilder eine geschickte Kombination aus einem Training für den Muskelaufbau sowie einer speziellen Ernährung. Mithilfe von Ölen und Körperbräunungen werden daraufhin beim Anspannen die einzelnen Muskelgruppen im Licht sichtbar. Meistens gewinnt hierbei der Bodybuilder mit den größten und aufwendigsten Muskeln.

Geschichte des Bodybuildings

Seit dem Fitness-Boom der 80er Jahre erfreut sich das Bodybuilding einer großen Beliebtheit, Stars wie Arnold Schwarzenegger haben das Bodybuilding berühmt gemacht, sodass sich immer mehr Bevölkerungsgruppen diesem Hobby widmeten. Während bei den meisten anderen Fitness-Arten die Gesundheit und die körperliche Ertüchtigung im Vordergrund stehen, geht es beim Bodybuilding um den Körperkult, welcher teils fetischhafte Züge annimmt.

Das Training und die Ernährung beim Bodybuilding

Bodybuilder machen oft ein gewöhnliches Krafttraining, dies kann mit speziellen Trainingsmaschinen oder Hanteln getätigt werden, allerdings ist hierbei der Kraftzuwachs nur ein willkommener Nebeneffekt, hauptsächlich geht es um den Muskelaufbau. Hierzu werden oft mehrere Wiederholungen getätigt, woraufhin kurze Ruhepausen folgen, welche dem Körper Zeit geben, um sich zu regenerieren. Die Ernährung spielt beim Bodybuilding eine wesentliche Rolle, denn der Körper braucht entsprechende Nährstoffe, insbesondere Eiweiß, um Muskeln zu bilden, so halten Bodybuilder meistens eine strenge Diät und führen ihrem Körper oft auch Nahrungsergänzungsmittel zu, um den Muskelaufbau zu maximieren.

Bodybuilding als Leistungssport

Das Trainieren mit Hanteln und Trainingsgeräten ist Bestandteil von vielen Sportarten, allerdings trainieren Bodybuilder nicht um Kraft aufzubauen, oder sich fit zu halten, sondern um einen gleichmäßig entwickelten und muskolösen Körper zu erhalten, welchen sie in diversen Wettbewerben zur Schau stellen, hierbei werden die vier Kategorien Symmetrie, Vaskularität, Muskulosität und Präsentation bewertet. Für manche Bodybuilder kann der Sieg bei einem Wettbewerb das Sprungbrett für eine Karriere im Mediengeschäft werden, so verdanken Arnold Schwarzenegger und Ralf Möller dem Bodybuilding ihre Karrieren.

Risiken beim Bodybuilding

Auch wenn die Verletzungsgefahr beim Bodybuilding recht gering ist, so ist der Dopingmissbrauch doch umso höher, auch falsches Training kann zu gesundheitlichen Schäden führen.

Doping und Bodybuilding

Mithilfe von diversen chemischen Substanzen, wie Steroiden oder Hormonpräparaten, können Bodybuilder ihre Muskeln mit nur recht geringem Aufwand aufbauen, allerdings müssen sie dafür mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Besonders im Profi-Bereich gehört das Doping einfach dazu, denn ohne entsprechendes Doping lassen sich einfach nicht so viele Muskeln aufbauen und so wird man als Bodybuilder quasi dazu gezwungen, da man ansonsten im Profi-Bereich einfach keine Chance hat. Auch darf man nicht vergessen, dass der Körper natürliche Grenzen hat, sodass man irgendwann zu dem Punkt kommt, wo man einfach keine weiteren Muskeln mehr aufbauen kann, oft greifen Bodybuilder dann zu chemischen Hilfsstoffen. Außerdem sorgen manche Dopingmittel dafür, dass Muskeln wachsen, ohne dass man übermäßig dafür trainiert, so verwundert es nicht, dass besonders junge Männer gerne darauf zurückgreifen, schließlich können sie so ohne großen Aufwand viele Muskeln aufbauen, allerdings vergessen sie meistens, dass sie zum einen keine Kraft in den Muskeln bekommen und die Muskeln zum anderen wieder wie Klapptische zusammensacken, sobald man die Dopingmittel wieder absetzt. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, wegen des Dopings zu sterben, wenn der Körper die Mittel nicht verträgt, sie gepanscht sind oder falsch dosiert wurden. Weitere Nebenwirkungen sind die Schrumpfhoden, die Gynäkomastie (das Wachsen von Brüsten), die Impotenz als auch Nieren- und Leberschäden und Herzprobleme.
Auch falsches Training kann zu gesundheitlichen Folgen führen, denn trainiert man nur wenige spezielle Muskeln, so vernachlässigt man die anderen, sodass es nach einiger Zeit zu verschiedensten Folgewirkungen kommen kann.